Autor: Sebastian
Datum: 28-11-02 22:19
Die Firma "Transelectrica Bacau" beabsichtigt, ein riesiges Kreuz auf dem Gipfel der Toaca-Bergspitze zu errichten.
Das Projekt könnte eine ökologische Zerstörung des Ceahlau-Massivs bewirken.
Die Absicht von "Transelectrica Bacau", ein riesiges, erleuchtetes Kreuz mit der Höhe von 50 m, Armbreite von 70 m und einem Fundament von 500 m2 auf dem "Toaca-Gipfel" (1907 m) aus dem Ceahlau- Massiv zu errichten, erzeugte im Kreis (judet) und auch außerhalb heftige Proteste.
Das Projekt, welches auf etwa 175 Milliarden lei geschätzt wird, würde eine umfangreiche ökologische Katastrophe bewirken. Es würde die Existenz von ohnehin gefährdeten Pflanzen- und- Tierarten bedrohen.
"Die Sprengungen, die Geräuschbelastung, usw. würden zum Verlust eines Lebensraumes der Gemsen, (welche man bisher häufig in der Umgebung des "Toaca-Gipfels", der Felsenlandschaft "Jgheabul lui voda" und dem Plateau "Lespezi", wo der neue Weg gebaut werden soll antrifft) und seltener Vogelarten führen.
Die Zerstörung des Latschenkieferndickichts und der Vegetationsdecke auf dem Plateau als Folge der Erosion, welche entlang des 12-14 km langen Weges für Schaufelbagger einstzen würden, hätten den Verlust des Grundwassernetzes und das Versiegen der einzigen Quelle auf dem Plateau zur Folge.
Diese Quelle versorgt die meteorologische Station "Berghütte Dochia" und die Bergwachtstation Dochia, so lautet es in einer Mitteilung der Bergwacht "Salvamont" aus Neamt.
Mehr noch, hier würde ein Projekt zur Erhaltung der Umwelt (im Wert von 14 Millionen dänischer Kronen) zunichte gemacht, welches in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium von Dänemark durchgeführt wird.
Laut Raul Papalicef, dem Leiter des Salvamont-Dienstes, würde ein solches Projekt auch die Sprengung des Toaca- Gipfels umfassen, was einen internationalen Skandal größeren Ausmaßes bewirken könnte.
|
|